Bernardo Bertolucci zum Siebzigsten
Der indiskrete Charme der Agonie
Im Sex hat der Regisseur Bernardo Bertolucci einen Ersatz für die Revolution gesucht, aber nach der Lust kehrte das unglückliche Bewusstsein zurück. Seine Filme sind im Kern Kammerspiele, die hervorbringen, was sich in der offenen Gesellschaft verstecken muss: Angst, Lust, Wut, Liebe und Zorn.
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Bert Rebhandl
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16.03.2010 06:44 Uhr | Feuilleton
Kino
Zärtlich mit der Filmgeschichte spielen: Bernardo Bertoluccis "Träumer"
Es gibt kaum einen schöneren Film über die Liebe zum Kino als „Die Träumer“, es sei denn vielleicht Godards „Verachtung“ oder Truffauts „Amerikanische Nacht“. Das Schönste aber ist, daß diese „Träumer“ von einem Mann gemacht wurden, vor dessen Filmen sich alle anderen mindestens genauso tief verbeugen müßten.
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Michael Althen
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21.01.2004 14:55 Uhr | Feuilleton
Filmfestspiele Venedig
Die Liebenden des Kinos
Bernardo Bertoluccis neuer Film „Dreamers“ ist eine der schönsten Liebeserklärungen ans Kino überhaupt, eine Ode an die Jugend und ein Märchen aus dem Pariser Frühling des Jahres 68.
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Michael Althen, Venedig
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01.09.2003 16:36 Uhr | Feuilleton