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Algerien will auch nach der Geiselnahme der Islamisten auf eigenem Gebiet keine eigenen Truppen nach Mali schicken. Die Regierung in Algier versprach indes, die eigene Grenze stärker zu sichern. Mehr 13 8
Einen Tag nach dem blutigen Ende der Geiselnahme bei In Amenas hat die algerische Regierung am Sonntag mitteilen lassen, dass weitere Menschen bei der Geiselnahme ums Leben gekommen sein könnten. Mehr 91 69
Die französische Regierung weist die scharfe Kritik an der algerischen Staatsführung wegen der Militäraktion an der Gasförderanlage In Anémas zurück. Dort dauern die Kämpfe zwischen den Terroristen und algerischen Soldaten an. Verlässliche Zahlen über Opfer und befreite Geiseln liegen nach wie vor nicht vor. Mehr 69 58
Der Unmut von Tokio bis London ist ein Indiz dafür, dass die algerische Militäraktion wohl eher ein Desaster war, das einen hohen Blutzoll forderte. Die Geiselnahme offenbart die Bedrohung durch vagabundierende Dschihadisten. Ein Kommentar. Mehr Von Klaus-Dieter Frankenberger 36 20
Mokhtar Belmokhtar gilt als Kopf der Geiselnehmer auf dem algerischen Gasfeld. Der 40 Jahre alte Anführer blickt auf eine zwei Jahrzehnte lange terroristische Karriere zurück. Die Sahara ist sein Refugium. Mehr Von Lorenz Hemicker 6 35
Die Kämpfe zwischen algerischen Soldaten und den radikalislamischen Geiselnehmern auf einer Gasförderanlage im Südosten des Landes sind nicht zu Ende, sagt die Regierung in Algier. Norwegen, Großbritannien und die Vereinigten Staaten kritisieren mangelhafte Informationen. Mehr 180 91
Der Kopf der malischen Islamisten von Ansar al Dine hat sich von Mitglied der nationalistischen Tuareg zu einem waschechten Talib entwickelt. Die französischen Militärschläge bringen Iyad ag Ghaly nun in Schwierigkeiten. Mehr Von Thomas Scheen, Johannesburg 3 20
Die malische Armee kann den Vormarsch der vereinten Dschihadisten nicht mehr aus eigener Kraft stoppen. Sie braucht Frankreichs Hilfe. Doch es wird schwieriger als in der Elfenbeinküste. Mehr Von Thomas Scheen, Johannesburg 10 52
Bei seinem Staatsbesuch in Algier erkennt Frankreichs Präsident François Hollande vor dem Parlament „die Leiden an, die die Kolonialisierung dem algerischen Volk zugefügt hat.“ Den Blick auf heutige Missstände vermeidet er. Mehr Von Michaela Wiegel 18 11
Der erste Staatsbesuch in Nordafrika führt Frankreichs Präsidenten Hollande nach Algerien. Fünfzig Jahre nach dem Ende des Krieges zwischen beiden Ländern ist das eine weitere Geste der Reue der früheren Kolonialmacht. Mehr Von Michaela Wiegel, Paris 1 0
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