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Angst, Schuld und Liebe. Darum geht es und um nichts anderes. Es ärgere sie, hat A. L. Kennedy einmal gesagt, wenn man sie fragt, wovon dieses oder jenes Werk handle. Denn die Frage ist überflüssig. "Es geht um Angst, Schuld und Liebe. Immer." Und es geht darum, was ein Autor daraus macht.A. L. Mehr 0
Es gibt Fotos von Alison Louise Kennedy, auf denen ihre langen dunklen Locken über das elegante Kleid fallen, während sie lässig an der Wand lehnt. Oder auf denen sie, wieder mit viel Locken, in schwarzer Hose und weißem Oberteil, barfüßig auf einem Stapel Bücher sitzt. Es sind sehr feminine und sehr untypische Fotos. Mehr 0
Eher kommt ein Kamel durchs Nadelöhr als eine Alkoholikerin in die hohe Literatur. Ich meine: als Hauptfigur, die über 350 Seiten lang in erster Person von ihren Erfahrungen mit Suff und Sex erzählen darf. Eine Kindsmörderin oder Klavierspielerin schafft den Sprung leichter. Damit sage ich nichts gegen Elfriede Jelinek. Mehr 0
Als strenge Calvinistin sucht die schottische Schriftstellerin A. L. Kennedy jedes Amüsement zu vermeiden. Einmal im Jahr aber wird sie doch zur Sklavin der Sinnlichkeit: auf der Insel Sylt. Mehr 0
Viele Menschen würden nicht lieben, wenn sie nie von der Liebe gehört oder gelesen hätten, sagte La Rochefoucauld; sie wüßten gar nicht, wie. Daß mancher es heute fast verlernt zu haben scheint, wäre demnach auch die Schuld von Schriftstellern wie A. L. Kennedy, die zwar an die Liebe glauben, ihrer Erfüllung aber mißtrauen. Mehr 0
Kopfsprung in den Schmerz: A.L. Kennedy hat ein Buch geschrieben, das man langsam, behutsam lesen, sich im Kopf und im Herzen zergehen lassen möchte, in dem Stilhöhe und Gedankentiefe einander ebenbürtig sind. Mehr Von Felicitas von Lovenberg 0
Ein todessüchtigeres und lebensgierigeres Buch als dieses ist lange nicht geschrieben worden. Zwei Männer sterben, weil sie alt und krank sind, ein kleiner Junge wird von einem Psychopathen hingemetzelt, ein Mann verreckt jämmerlich, weil er seinen Körper aus Einsamkeit und Verzweiflung systematisch zugrunde gerichtet hat. Mehr 0
Gewalt ist eine Hauptingredienz der britischen Gegenwartsliteratur, aber nicht immer dringt sie so abrupt und überraschend in den Kokon des Lebendigen ein wie in A. L. Kennedys Roman "Einladung zum Tanz". Die schottische Autorin erzählt von Margaret und Colin, zwei jungen Leuten aus Glasgow, die sich ... Mehr 0
Kennengelernt hatten sie sich im Sportstudio, bei einem dieser Kurse, wo man zum Rhythmus der Musik tun muß, wie einem geheißen wird, damit man nach einigen Wochen besser aussieht als zuvor. Sie war ihm sorgfältig aus dem Weg gegangen; der Mann beunruhigte sie. Nach der zehnten Stunde hatten sie dann zusammen ... Mehr 0
A. L. Kennedy, die Meisterin der verbalen Ökonomie, steigt hinab in die Arena / Von Felicitas von Lovenberg Mehr 0
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