Beitrag
Minusstunden
Zur Arbeit verdonnert
Bürokratischer Unfug
Es spricht für die Arbeitsmoral, dass man nach acht Stunden Arbeit
nicht einfach Hause geht, sondern gegebenenfalls Überstunden
anhäuft. Dass man die Überstunden bei nächster
Gelegenheit "abfeiert", versteht sich von selbst, denn den
Ausgleich benötigt man. Nur was mir auf den Keks geht, ist, dass
dann genötigt wird, jahrelang aufgehäufte Überstunden
abzufeiern, weil der Arbeitgeber zu geizig ist, die Überstunden zu
monetarisieren. Wenn man 200 Überstunden hat, die über ein
halbes Jahr alt sind, dann braucht man als Arbeitnehmer keinen
Freizeitausgleich zwecks Erhohlung mehr.
Übrigen: Bezahlt werden die Überstunden trotzdem, aber anders:
Der Arbeitnehmer mit den 1000 Überstunden soll diese abfeiern,
bekommt also bezahlten Urlaub.
Ich kenne vom Hörensagen einen Fall, da durfte jemand ein Jahr zu
Hause bleiben, um Überstunden abzufeiern. Die anderen Mitarbeiter
durften die fehlendes Mitarbeiter machen und häuften ihrerseits
neue Überstunden an.
Es sind 0 Antworten auf diese Lesermeinung vorhanden.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen