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Anonymität im Netz
Keine Angst vor der Freiheit
Ein Kreativer muss kämpfen können
Ich habe nichts gegen "Anonymität" im WWW, wohl aber
einen Einwand gegen Ihre Lerntheorie, derzufolge "von dort
Kreativität, Kultur, Entwicklung" kämen! Ihre
Begründung, dass "geistige Anarchie und Anonymität"
eine "brodelnde Kreativität" besäßen, die
"zu nutzen und schätzen" wir uns deswegen nicht versagen
sollten, weil es sich hierbei um den "womöglich
größten kulturellen Sprung der Menschheit" handeln
könnte, verrät mehr über Sie als über die Wirklichkeit.
Abgesehen davon, dass "Kreativität" eine nichtssagende
Vokabel ist und "Schöpfertum" als Eigenschaft nur einem
Individuum zugeschrieben werden sollte, hätte ich auch gerne Ihre
Definition von "Kultur", um Sie besser verstehen zu können.
Meine Frage: Warum sollte jemand, der der Menschheit (!) zu
"kulturellen" Sprüngen verhilft, nicht mit seinem Namen
zu seinem Schöpfertum stehen? Ist es nicht so, dass wir sowieso
schon in einer Welt von Feiglingen leben, die nur nörgeln, die sich
als Opfer gerieren, die aber nicht kämpfen können
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