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Fußball-Bundesliga
Wundersame Wolfsburger Wendung
Allofs, Hecking, Köstner das passt schon.
Zeitenwechsel in WOB, weg von Magaths internationer Zukaufspolitik, hin
zu solider, mittelfristig angelegter Nachwuchsarbeit, Köstner als
Bindeglied zwischen Nachwuchs, 2. Mannschaft und 1. Elf, Hecking als
ruhiger, strategisch und sachlich arbeitender Trainer, der schon viele
eigene bzw. früh geliehene oder zugekaufte Talente zu hervoragenden
Spielern formte (u.a. Wollscheid, Gündogan, Schieber). Im
Unterschied zu Nürnberg kann WOB solche Spieler auch langfristig
binden. Mit Hecking plant Allofs ebenso, den Verein wirtschaftlich vom
Konzern unabhängiger zu machen. Beide zusammen spiegeln das
Ex-Bremer Modell. Mit Bernd Schuster, dem kreativ exentrischen
Einzelgänger-Charaktertyp wäre Allofs Job aufregender und
aufreibender geworden. Für die Medien sicher interessanter,
für den Verein und die Konzernspitze nicht unbedingt
vergnüglicher. Jetzt wird in Ruhe gearbeitet und in 2-3 Jahren
spielt WOB wieder oben mit.
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