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Schwerpunkt „Arbeit für alle“
Abschied von den Trillerpfeifen
Gesetzlicher Mindestlohn ist notwendig
Dass ein gesetzlicher Mindestlohn die Gewerkschaften schwächt, ist
eine gewagte These. Niemand, der heute für 3 oder 5 Euro die Stunde
schuftet, ist Gewerkschaftsmitglied. Er könnte sich auch die
Beiträge garnicht leisten. Es ist vielmehr so, dass die
Beschäftigten, die von den Gewerkschaften nicht erreicht werden,
die Nutznießer existenzsichernder Löhne sind.
Man sollte nicht vergessen, dass Niedrigstverdiener, als Aufstocker
(Hartz IV), von der Gemeinschaft, also dem Steuerzahler subventioniert
werden. Die Einfühhrung eines gesetzlichen Mindestlohns, ist also
Subventionsabbau und daher auch marktwirtschaftlich geboten.
Und was die "starken Individualisten" angeht, so kann die
"Stärke" auch reine Einbildung sein. Was zählt denn
eine einzelne Arbeitskraft in der globalisierten Wirtschaft?
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