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Streit über Hartz IV
„Nicht in solche Debatten verbeißen“
Leistung muss sich lohnen,
deshalb ist es eine Unverschämtheit, dass jemand der Vollzeit arbeitet so ausgebeutet wird, dass man ihm/ihr weniger oder kaum mehr zahlt als das Existenzminimum = Hartz IV. Die aktuelle Diskussion ist sowas von bescheuert: nicht die Hartz IV-Sätze wären das Problem, sondern Unternehmen und Verwaltungen, die ihrem Personal buchstäblich Hungerlöhne zahlen!
Wir brauchen endlich einen deutlich über den aktuellen Sozialhilfeleistungen liegenden Mindestlohn in D-land. Den gibt es in allen neo-liberalen Ökonomien, deshalb wird das auch hier funktionieren. Es erscheint, dass die Trümmer der sozialen Marktwirtschaft für die sozial Schwachen weniger wert sind, sind als eine stramm am Leistungsdenken orientiere Gesellschaft. Sicher, manche Dienstleistung wird dadurch teurer werden, jedoch zahlen müssen wir das ohnehin, entweder über höhere Preise, oder höhere Steuern/Sozialabgaben. Mir ist das erste lieber, da verschwindet weniger in der ineffizienten Verwaltung. Andererseits, wird bei höheren Preisen, das Kostenbewusstsein der Verbraucher auch zunehmen, und mieser Service - wie zur Zeit in D-land allenthalben die Regel - nicht toleriert werden. Dann muss man sich am Markt bewähren anstatt die Mitarbeiter abzuzocken. Angst davor?
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