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Die Krisenkinder
Freiheit ist die Freiheit der Schlechtergestellten
Einseitige Betrachtung der Generation in dem Artikel
Damals wie heute gab es Menschen, die sich entschieden haben, sich nicht
in die gesellschaftliche Ordnung einfügen zu wollen, sondern die
Gesellschaft zu verändern. Man denke z.B. an die
außerparlamentarische Opposition in den 60er Jahren, an den
Anti-Atomkraft-Protest und die Ostermärsche.
Tendenziell würde ich vermuten, dass überwiegend Studenten mit
Modestudiengängen (früher war es Ethnologie, heute sind es
Germa-/Ara-/Skandinavistik), die Aufgrund der Studienwahl trübe
Berufsaussichten haben, die gesellschaftliche Ordnung ablehnen. Das ist
nichts neues.
Aber ebenso gibt es damals wie heute Menschen, die sich sehr wohl in die
gesellschaftliche Ordnung einfügen wollen. Hier lässt eine
Vielzahl junger motivierter Menschen mit sinnvoller Ausbildung finden,
die sich in die Gesellschaft einbringen. Diese werden in dem einseitigen
Bericht unterschlagen. Der einzig echte Unterschied scheint darin zu
bestehen, dass auf die Familiengründung weniger Wert gelegt wird
("persönliche Freiheit")
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