Der Sozialstaat raubt dem Menschen die Wuerde
Ein grosszuegiges Sozialsystem verhindert nicht nur, dass keiner hungern
oder frieren muss, es nimmt auch den Druck, fuer sich selber sorgen zu
muessen und damit einen wichtigen Lebensinhalt. Wer keinen Nutzen sieht,
einen Schulabschluss zu machen, wird dieses nicht tun, wer von der
Sozialhilfe besser lebt als mit allem, was er selber verdienen kann,
wird sich nicht anstrengen. Den ganzen Tag in den Kneipen oder mit
Freunden herumzuhaengen mag schicker klingen, als ins Buero zu gehen,
aber letztlich ist das Leben hohl, die Freizeit leer. Keine Aufgaben,
keine Pflichten, kein gar nichts. Das sind die Schattenseiten des
Sozialstaates, er macht die Menschen abhaengig und raubt ihnen die
Wuerde. Kein Wunder, dass dann insbesondere junge Maenner ihrer
Frustration durch Krawall Luft machen muessen. Der goldene Kaefig kann
nicht alles bieten, aber viele wollen den Schluessel heraus nicht
nutzen. Und fuer viele ist es auch schon zu spaet.