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Steuerschätzer tagen
Steueraufkommen wird niedriger geschätzt
@ Herrn Bartuschk
Eine interessante Diskussion, die Sie damit angestoßen haben, u.a. über die Bedeutung der Banken für die Privatwirtschaft. "Wetten" auf Staatsbankrotte, wie sie z.Zt. GR belasten, sind eben deshalb auch für die Privatwirtschaft schädlich (der Verzicht auf diese Praxis ist u.a. ein Grund, weshalb Italien so lange mit seinem Schuldenberg überleben kann, siehe die Berliner Zeitung von heute).
Leider gibt es kaum ein probates Mittel, um die Banken dahingehend einzuschränken und sie als Teil einer funktionierenden Binnenwirtschaft zu integrieren, jedenfalls über das Maß hinaus, für das sich die Bank eigenständig entscheidet. Insofern wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, über eine gemeinsame Wirtschaftspolitik im €-Raum zu sprechen, damit a) das Vertrauen in den Euro auch innerhalb der EU unter den Bürgern wächst und b) solche Krisen wie jetzt in den "GIPSI" Staaten von vornherein abgefangen werden.
Zur Konsolidierung des deutschen Haushaltes mithilfe der Beitragszahlungen an die EU: das würde uns z. Zt. 16 Mrd € plus Griechenlandhilfen sparen, jedoch der Gründungsidee der EWG widersprechen. Das wäre fatal,sowohl für die politische Stabilität als auch für die wirtschaftlichen Entwicklung der ärmeren Staaten in Europa.
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