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Zwangsarbeit
Ikea ließ auch in Kubas Gefängnissen produzieren
Was für eine erbärmliche Debatte
..., die die FAZ da vom Zaun bricht. Ich als Westberliner Jungsozialist
wusste schon in den 70er Jahren, dass die billigen Holzregale in der DDR
produziert wurden. Wir Jusos nahmen das als Kuriosität und kamen
nie auf die Idee, dass möglicherweise auch Strafgefangene für
IKEA arbeiteten. In allen Ländern der Welt dürfen oder
müssen Strafgefangene arbeiten, sie bekommen dafür ein paar
Pfennige oder Cent. Welche Debatte will denn die FAZ anzetteln, wenn
jetzt sämtliche Unternehmen, die in Gefängnissen produzieren
ließen und lassen, genannt würden? Und was ist denn
Verwerfliches daran? Was, um Gottes Willen, ist daran verwerflich? IKEA
handelte mit der DDR ein Abkommen aus. Ich bezweifle, dass die DDR IKEA
im Einzelnen mitteilte, welche Arbeiter wo eingesetzt werden. Die
FAZ-Empörung ist pure Schaumschlägerei. Dann bitte auch
Kinder- und Frauenarbeit und den ganzen Niedriglohnbereich anprangern!
Und am besten gleich die Ausbeutung durch Arbeit überhaupt.
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