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Anstrengend, aber gut
Ein Hoch auf die Freiheit
Rainer Hank, Ein Hoch auf die Freiheit
Wenn wir nicht von Freiheit ausgingen, wäre niemand für sein
Verhalten verantwortlich. Somit könnten alle sich schön
herausreden, so Rainer Hank.
Solche Positionen gehen weit zurück hinter die heute praktizierte
pragmatische Handhabung des Problems. Menschliches Handeln ist immer
auch fremdbestimmt. Daraus ergibt sich der Auftrag z.B. Ursachen von
Kriminalität zu bekämpfen und nicht nur Täter zu
bestrafen. Schön herausreden können sich also weniger die
Täter als die "Mittäter". Wozu dieser Hank'sche
Denkansatz führt, lässt sich im Justizwesen der USA studieren.
Zur Bedeutung der Ungleichheit: Dass Ungleichheit ein wichtiger
Leistungsanreiz sein kann, ist richtig, dass zu viel Ungleichheit
verheerend für das Gleichgewicht einer Nationalökonomie und
den sozialen Frieden ist, ist aber inzwischen bewiesen. Und unsere
Gesellschaft driftet, was Verteilungsgerechtigkeit angeht, inzwischen
gefährlich auseinander.
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