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Journalismus im Internet
Gratis war gestern
Auf den Preis kommt es an
Ich bin kein - und war nie - ein Papierzeitungsleser. Dazu war mir das riesige Format immer zu unpraktisch. Bis man vom Anfang des Artikels auf Seite 1 auf Seite 10 weitergeblättert hat, nur um zum nächsten Artikelanfang wieder auf Seite 1 zurückfinden zu müssen... der Papierwust war nichts für mich! Da habe ich mich auch vor Internetzeiten lieber aus anderen Quellen mit Nachrichten versorgt. Seit es Internet gibt, lese ich regelmäßig FAZ.net, und seltener einzelne Artikeln anderer Onlinezeitungen. Da ich dies eine sehr angenehme und reiche Nachrichtenquelle finde, wäre ich auch bereit dafür zu zahlen, wobei es aber deutlich auf den Preis ankommt. Dieser sollte für ein Online-Abo deutlich(!) unter dem Preis des Papierabos lieben, schließlich müssen keine toten Bäume und kein Transport bezahlt werden, nur etwas Strom und Server. Wenn aber, wie bei einer amerikanischen Zeitung, der Preis für die Internetausgabe wesentlich höher ist, als für die Papierausgabe oder die Kombination von beidem, oder wenn ein Artikel wie hier im Archiv 2€ kostet, dann hat mich diese Zeitung als Leser wieder verloren. Und das gelegentliche Lesen anderer Zeitungen - samt Werbeeinnahmen für diese - entfiele auch, wenn das Angebot kostenpflichtig wäre.
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