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Schlechte Finanzkompetenz
Junge Leute mit Altersvorsorge überfordert
Altersvorsorge...
Meine Jungs (22 und 19 Jahre) stehen gerade vor diesem Problem.
Die Bank rät, 10 % des Bruttoeinkommens für die Altersvorsorge
zu sparen. Das sind 20 % vom Netto.
Anzulegen bevorzugt in Versicherungsprodukte, damit die Nullrenditen
durch Provisionen direkt ins Minus laufen. Bei den heutigen
Negativrealzinsen kann man das Geld auch gleich zum Fenster raus werfen.
Mein Rat daher: Leben und Spaß haben, scheiß
(Entschuldigung!) auf die Vorsorge. Nach dem großen Knall ist
sowieso alles weg.
Und diese Generation erhält sowieso nur noch die Grundsicherung im
Alter. Also was solls???
Wenn man weiß, dass die Zeiten enger werden,
dann ist es unklug, sich an einen Lebensstandard zu gewöhnen, den
man sich eigentlich schon jetzt nicht leisten kann. Die Welt besteht
zudem auch aus Schattierungen. Nur weil Abstriche bei der
Vermögensbildung gemacht werden müssen, bedeutet dies nicht,
dass eine Vermögensbildung nicht möglich sei. Irgendwie ist
die Situation für die Jugendlichen verfahren. Die Elterngeneration,
häufig genug die junge Rentnergeneration, hat in Saus und Braus
ihre Jahrzehnte herumgebracht, dabei auf Kosten der nachfolgenden
Generation gelebt, jede Menge Moralpredigten über Umweltschutz,
Nazis und Ungerechtigkeit auf dem Niveau verwöhnter Kinder
gehalten. Jetzt wird es zunehmend eng und der einzige Ratschlag der
bleibt, ist: Steckt Euern Kopf in den Sand (und [ungesagt] gib unsere
reichliche Rente, unsere Gerechtigkeit, unseren Umweltschutz, den
Urlaub und Wellness, im Gegenzug sind und jammern wir mit Euch. )
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