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Auf Sonderfahrt 2: Mitsubishi i-Miev
Zwischen Öl und Strom
An der Realität vorbei...
Wen die tatsächliche Umweltverträglichkeit eines Elektrofahrzeugs interessiert, der kann zum Beispiel mal nach Bildern von "Lithium Minen" googeln und der Strom, mit dem ein eFahrzeug geladen wird, kommt natürlich auch nicht aus Kohle- bzw. Atomkraftwerken...
Es ist etwas verwunderlich, wonach der Autor die Restlaufzeit von Verbrennungskraftmaschinen als Antriebsaggregat mit 50 Jahren abschätzt. Vor dem Hintergrund, dass Flüssigkraftstoff auf nicht absehbare Zeit eine höhere Energiedichte als Batterien hat, wird es wohl langfristig auf die Koexistenz verschiedener Antriebskonzepte hinaus laufen.
Allgemein sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass für die nächsten 20 bis 30 Jahre ein Elektroauto lediglich eine sehr teure Verlagerung der Emissionen in den ländlichen Raum darstellt. Denn will man trotz Atomausstieg signifikante Zuwachsraten in der Elektromobiltät erreichen, wird dies nur über den Einsatz fossiler Brennstoffe zur Stromgewinnung gehen.
Leider ist das ganze Thema nicht so einfach, wie es manche Leute/ Journalisten gerne präsentieren. Es gibt kein schwarz-weiß...
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