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Fahrerloser Güterverkehr
Lastwagen mit Autopilot nehmen Fahrt auf
@Herrn Karner: Nicht auf die Schiene...
mid. 30 % des Güterfernverkehrs sind völlig
überflüssig. Zig Produkte werden kreuz und quer durch die
Republik gefahren obwohl sie regional fas identisch zur Verfügung
ständen. Möglich ist das nur weil die Transportkosten (Maut)
zu niedrig angesetzt ist. Muß ein Jever in Garmisch genauso billig
sein wie in Ostfriesland, und darf ein Paulaner in Flensburg nicht doch
ein paar Cent teurer sein als in München?
Wir liegen da...
...glaube ich garnicht auseinander. Der "echte" Preis ist
für mich erreicht (und so verstehe ich Sie auch), wenn
sämtliche Kosten, die ein Verkehrsmittel verursacht, am Ende von
dessen Betreiber bezahlt und in seiner Preiskalkulation
berücksichtigt werden müssen. Wobei ich hier sämtliche
Verkehrsmittel einbeziehe - LKW, Bahn, Luftverkehr, Schiffe.
Interessant wird es vermutlich, wenn man sich darauf einigen muss,
welche Kosten man hierfür alle anzusetzen hat. Spätestens bei
Faktoren wie der Gesundheits- und Umweltbelastung, dem
Landschaftsverbrauch, Verkehrstoten und -verletzten usw. wird die
Verteilung schwierig..
Das zweite Problem beim echten Preis sind die Arbeitsbedingungen und die
Entlohnung der Fahrer. Ein "echter Preis" würde
natürlich voraussetzen, dass alle Fahrer vernünftig entlohnt
werden, ihre Lenkzeiten einhalten können, die Fahrzeuge in Schuss
gehalten werden usw. - sprich: Das Ausweichen auf Billigkonkurrenz, die
es da nicht so genau nimmt, nicht möglich ist.
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