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Architekt
Günter Behnisch gestorben
Eiko Behrens (libera)
Ja, Architekt. Auch wenn es Ihnen persönlich nicht passt.
Ich empfinde z.B. die Akademie der Künste in Berlin nicht als "Wunde im städtischen Raum", eher als einen Ort, an dem eine Wunde geschlossen wurde. Sicher auf eine dem Architekten eigene Art und Weise, die nicht als Allheilmittel gelten kann, dennoch leistet das Gebäude dort mehr für den städtischen Raum, als das was die derzeit gängige "Behandlungsmethode" in Berlin gerade so vorschreibt.
Das von Ihnen verwendete Zitat aus dem Artikel ist sicher alles andere als ideologiefrei, wie so vieles in der Architektur, aber in der Summe entsteht dann eben doch das, was für mich eine lebendige Stadt ausmacht, nämlich Heterogenität.
In diesem Sinne kann man die Leistung eines Günter Behnisch doch auch mal würdigen, zumal es sich hier ja um einen Nachruf handelt.
Mich würde es jetzt aber schon noch interessieren, welcher Generation sie sich da zugehörig fühlen und welche sie als Ganzes so hinter sich wähnen?
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