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Faktencheck: Leser recherchieren mit
Organspende: Für und Wider
Hirntod/Gesundheit
1. Solange nicht geklärt ist, ob die aktuellen Hirntodkriterien
absolut eindeutig sind, d.h. ob der Spender tatsächlich nichts mehr
bewusst mitbekommt, muss man sich vor Augen führen, dass es sich
beim Spender um einen Sterbenden handelt, der nicht im Beisein seiner
Angehörigen, sondern in einem OP-Saal aus dem Leben scheidet.
eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss!
2. Wir müssen eine grundsätzliche Frage stellen: Haben wir ein
Recht auf Gesundheit?
Die heutige Medizin hat soviel Möglichkeiten geschaffen,
Möglichkeiten, die dazuführen, dass man Überlegungen
anstellen muss, die vorher gar nicht nötig waren.
Dadurch, dass man theoretisch sehr vielen mit Organen helfen
könnte, entwickelt sich ein Anspruchsdenken, dass unangebracht ist.
Meiner Meinung nach muss man da umdenken. Wir haben ein Recht auf
medizinische Versorgnung, aber das Recht auf Gesundheit hat es nie
gegeben und kann es auch nicht geben. Dazu ist der Mensch und die
gesamte Medizin zu komplex.
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