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Lafontaines Lektion
Warum die Linke oft recht hat, es aber nur selten bekommt
Keine Lösungen, keine Moral, nur Frust
Ich kann nicht verstehen, was an diesem Text "lesenswert" sein
soll. Es geht hier schließlich nicht um einen
Entertainment-Channel auf Sky, sondern um die Wort- und
Werteäußerung eines Menschen, der in der politischen
Landschaft einiges Gewicht hat.
Wenn so ein bedeutender Mensch wieder und nimmersatt die pauschale
Formel vom bösen Unternehmer und vom notleidenden Arbeitnehmer
predigt, dann muss man sich ob seiner sozio-strukturellen
Analysefähigkeiten und deren Folgen einige Sorgen machen.
Differenzierung gibt es im Artikel kaum, alles entweder schwarz oder
weiß, gut oder böse. Dass gesellschaftlicher Wohlstand
wesentlich mit Menschen zu hat, die sich aufmachen, etwas zu
unternehmen, etwas zu gestalten und zu schaffen, dafür hat Herr L.
keinen Sinn. Beim kleinsten Miniunternehmer scheint es sich um eine
bösartige Person zu handeln.
Viel schlimmer ist noch das bewusste innere Inkaufnehmen der vielen
Toten, die mit jener supersehnlich herbei gewünschten Revolution
einher gingen.
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