Beitrag
Bewerbungsgespräche
„Die Körpersprache wird unterschätzt“
Wenn man den Beitrag so liest, könnte man den Eindruck gewinnen,
dass sich der Bewerber ...
... eigentlich ein Bachelor-Studium schenken kann und es stattdessen
reicht, sich sozusagen als Super-Praktikant zu verkaufen. Wer eher
wissenschaftliche Ambitionen hat und für den "Praktika"
eher Nebensache waren oder wer sonst eher zurückhaltend ist statt
als "Praktikums-Zampano" aufzutreten, hat der
Personalberaterin zufolge wohl kaum Chancen!? Die präsentierten
Ratschläge betreffen daher wohl eher nur selektiv diejenigen
Kandidaten, die eigentlich kein Bewerbungstraining benötigen, weil
sie sowieso schon ins "Schema F" der Unternehmen passen und
bei denen es im Zweifel nur darauf ankommt, ihr "Eigenlob",
wie es einleitend im Beitrag heißt, noch weiter zu optimieren.
Völlig unter geht der Aspekt, dass die Stellenbesetzung doch eine
zweiseitige Angelegenheit ist, statt dass nur der "Bewerber"
gezwungen ist, sich zu verkaufen. Aber schon der Begriff
"Bewerber" zeigt die Rollenverteilung unzweideutig auf.
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