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Die „Parkschützer“ von Stuttgart
Die Maximierung der Aufmerksamkeit
Irritiert
Ich bin immer wieder irritiert, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die diesen Berufsdemonstranten überhaupt noch zuhören. Leute, es geht um einen Bahnhof, eine leistungsfähige Infrastruktur und um mehr Platz im Talkessel von Stuttgart. Um Baurecht, nicht Menschenrecht. Wenn sich die Aktivitäten der "Parkschützer" auf lohnende Ziele richten würden, es gibt weltweit genügend Grund zur Sorge, mehr als ausreichend Möglichkeiten, wichtige Dinge anzugehen, nein, um eine vorübergehende Störung durch eine Großbaustelle wird buchstäblich bis aufs Blut gerungen. Und das Schlimmste daran ist, dass die Baugenehmigung auf demokratische Weise zu Stande kam, alle Parteien und Verbände dafür waren und jetzt eine sehr kleine Gruppe von Berufsradikalen meint, ein ganzes Volk an der Nase führen zu können. Wir sollten Schluss machen, das Zeltlager mitten in Stuttgart einfach räumen und die Kosten den Verursachern in Rechnung stellen. Ein Anfang wäre es, diesen Leuten nicht noch mehr Aufmerksamkeit und vor allem Sendezeit einzuräumen. Dieses Medienecho macht die ja auch noch wichtig, dabei interessiert sich außerhalb von Stuttgart nur ein Minderheit für die Geschichte. In zwanzig Jahren sind alle froh um den Bahnhof, siehe Startbahn West.
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