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Der geniale Komponist Frederic Rzewski
Wenn wir das Atmen vergessen
Wenn wir das Atmen vergessen
Ich kann nicht recht einsehen, warum das Stück für
professionelle Pianisten so fulminant schwierig sein soll, wie dies die
von mir sonst sehr geschätzte Frau Büning wortreich
beschwört und dabei wie das Kaninchen auf die Schlange starrt. Wenn
etwa von Boulez' 2. Sonate die Rede wäre... Aber bei diesem
Brahms-Prokofjew-Verschnitt mit billigen Anleihen bei "Neuer
Musik"? Und was an dem mitgeteilten Beginn der 34. Variation
"fast ungreifbar" sein soll, bleibt mir, wie auch die
Feststellung, daß "Andere (...), wie die 34. Variation"
insgesamt gar "ungreifbar" sein sollen, schlicht ein
Rätsel. Ich erinnere mich an Rzewskis Aufführung des Werkes
Ende der siebziger Jahre in Ost-Berlin, ich glaube, es war sogar im
Rahmen des "Festivals des politischen Liedes" (wo es auch
hinpaßte). Mich langweilte diese Revolutionsschunkelei in sicherer
Distanz zu den realen Kämpfen, und sie tut dies auch noch heute,
nach der Wiederbegegnung auf You Tube...
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