Die Experten hier können doch sicher mal einen Fall ausrechnen...
Fiktion: Betriebseinnahmen i.H.v. 119.000 Euro hinterzogen. USt Satz
19%, Einkommensteuer 40%. "Zinsjahre": 7.
Wie viel Steuern müsst man nachzahlen? ESt? USt? Normale Zinsen? Hinterziehungszinsen?
Wie viel Geld würde denn da noch übrigbleiben?
Und dann mal überlegen, warum die Selbstanzeige gar nicht so
"schlecht" ist (Motivation für die Steuerhinterziehen).
Und wer nach Strafe schreit, nicht vergessen, die Hinterziehungszinsen
sind ja schon ein Teil der Strafe.
Und nun mal überlegen, wer so einen Sachverhalt vom Vater geerbt
hat und auf dem Konto sind aber nur noch 95.000 Euro, weil den Rest hat
der Vater ausgegeben und man hat z.B. nur noch 2 Jahre bis zur
Verjährung (Fiktion), dann glauben manche, der Erbe wird ehrlich?