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Siemens-Korruptionsaffäre
200 Millionen Euro veruntreut
Vom Teenager über den Manager zum Versager...
Manchmal weiss ich nicht, ob es noch Menschen gibt, die an die Fähigkeit von Managern glauben. Manche Zeitungen tun sich offensichtlich schwer, das Offensichtliche zu erkennen: es gibt keine Helden der Globalisierung, auch wenn so mancher Reporter (aus Naivität oder weil er sich im Lichte dieser "Lichtgestalten" sonnen will?) dies nach wie vor schreibt.
Wer diese Leute einmal im Job kennengelernt hat, wundert sich über gar nichts mehr. Das "Reporting-Unwesen" (man hört nur Untergebenen zu, die einem sagen, was man hören will) stellt sicher, dass der gemeine Manager in einer Parallel-Welt lebt und in vielen Fällen nichts mehr von dem versteht, was er managt.
Für Herrn Kleinfeld: bei Siemens wurde und wird alles hergestellt und gehandelt, was mit Elektrotechnik zu tun hat (sehr erfolgreich: Werner von Siemens). Wissen Sie das noch?
So kommt es auch, dass sich ein völlig neues Werte-System entwickelt hat: alles für den Shareholder, sofern es nicht der eigenen Tasche weh tut. Mitarbeiter sind "Material" auf Neuhochdeutsch: Ressourcen und werden weitgehend ignoriert. Führen wir am besten mittelalterliche Feudal-Strukturen und die Sklaverei wieder ein. Denn: sozial ist, was Arbeit schafft!
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