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Niedrigzins-Diktat
Gut gebrüllt, Löwe!
Ich bin ein Otto Normalo mit ein paar Talern, die ich für mein
Alter gespart habe. Diese Aussage, gespart zu haben, trifft zu, bis ich
mein Geld zur Bank bringe- danach bin ich Gläubiger.
Ihrem Beitrag entnehme ich, dass ich mich dumm verhalte, weil ich ja
mein Geld auch auf der Bank verliere.
Könnten Sie mir sagen, was ich tun soll? Spielzeug kaufen, damit
ich für die Zeit nach meiner Kündigung bis zur Rente was
Schönes habe? Oder mir von der ARGE sagen lassen müssen, dass
ich kein Hartz IV kriege, weil ich so blöd war, selber vorzusorgen?
Soll ich für das Altersheim sparen? Alle Rechnungen sind Makulatur.
denn im Heim sind die Kosten in zwei Jahren um über 10% gestiegen.
Bitte machen Sie mir wenigstens 1 (EINEN) Vorschlag, wie ich
sinnvollerweise vorsorgen kann. Sie sind doch Fachmann! Dankeschön
im Voraus.
@Herr Bauer - das Schliessfach sollte in der Schweiz sein (auf keinen
Fall innerhalb der EU).
Da das Geld dort keine Erträge abwirft, welche zu versteuern
wären, müssen Sie - zumindest zur Zeit - auch nichts
deklarieren. Es wird aber sicher der Zeitpunkt kommen, zu dem man Sie
zwingt, Ihr Auslandsvermögen ebenfalls offenzulegen. Dann
müssen Sie eben entscheiden, ob Sie sich Ihre Ersparnisse, für
die Sie hart gearbeitet haben, abnehmen lassen oder nicht! Übrigens
in der Steuererklärung gibt es inzwischen ja schon die Frage, ob
man regelmäßig Kontakte zu Auslandsbanken hat - warum wohl?
Alternativ könnte man, falls Sie einen Garten haben, das Geld/Gold
dort vergraben. Früher dachte ich, dass man einen Teil des Geldes
in € bunkern sollte (möglichst kleine Scheine, auch für
die Währungen), denn wenn es geordnet zurück zur DM ginge,
könnte man bei CHF oder Can-$ u.U. Verluste zum heutigen
Umtauschkurs machen.Inzwischen bin ich anderer Ansicht, der Karren
fährt gegen die Wand und eine Währungsreform wird zwingend -
stabile ausländische Währungen wie CHF sind daher unabdingbar.
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