Beitrag
Chancengleichheit
Bildung nach sozialen Schichten
Beharrungskräfte in der Gesellschaft sind stark
Überforderte oder gleichgültige Eltern, die ihren Kindern
einen höheren Bildungsweg schon aus Kostengründen verwehren,
Kinder, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft nicht den Mut haben, das
Wagnis einer höheren Schulbildung auf sich zu nehmen, Lehrer, die
viel zu schnell auf eigene Empfehlungen verzichten, nicht zuletzt
gesellschaftliche Institutionen (Arbeitgeber), die nicht nur gut
ausgebildete, sondern auch angepaßte Mitarbeiter fordern, die sich
auf den spezifischen Parketten souverän bewegen können.
Überall wird größter Wert auf soziale Herkunft gelegt,
obwohl sozialer Aufstieg seit der Aufklärung zum festen Wertekanon
der bürgerlichen Gesellschaft und unterer Schichten gehört.
Der Konsens fehlt, was durchaus nachvollziehbar ist, denn es gibt genug
hochbegabte, aber gescheiterte Existenzen, die zwar das mutige Wagnis
des Aufstiegs durch Bildung eingingen, aber dann trotz bester
Leistungsfähigkeit immer wieder vor kulturellen Barrieren standen
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