Wie eine Splitterpartei hochgeredet wird
Trotz intensiver Bemühungen gewisser Medien, die AfD hochzureden,
spricht derzeit wenig dafür, dass es Luckes Partei in den Bundestag
schaffen wird. Das scheint inzwischen auch Lucke selbst zu
befürchten. So wird die AfD nicht an der bayerischen Landtagswahl
am 15. September teilnehmen, offenbar, weil Lucke Angst hat, seine
Partei könne eine Woche vor der Bundestagswahl eine Wahlschlappe erleiden.
In den Umfragen liegt die AfD noch immer deutlich unter 5%, und es ist
nicht schwer zu erkennen, warum. Das fängt bei Lucke selbst an, der
daherredet wie eine aufgezogene VWL-Puppe, völlig losgelöst
von der politischen Praxis, wo es darum geht, Kompromisse zu schließen.
Was das sogenannte "Parteiprogramm" der AfD angeht: Abgesehen
von Luckes Evergreen "Raus aus dem Euro" ist das Programm
einfach nur öde.
Der wichtigste Grund, warum die AfD bislang nicht wirklich zieht,
dürfte aber die wirtschaftliche Lage in Deutschland sein: Eurokrise
hin oder her, Deutschland geht es zurzeit blendend.