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Attentat in London
Verschüchtert sind die Friedfertigen
Die abscheuliche Tat
der beiden irren Wichtigtuer ist durch nichts zu rechtfertigen.
Bei aller moralischen Entrüstung sei aber hieran erinnert:
Wir befinden uns in einem Land, in dem Tony Blair, der 2003, englisches
und internationales Recht brechend einen Angriffskrieg befahl und an
vorderster Front mit verantwortlich ist dafür, wie dieser Krieg
geführt wurde, nämlich auf eine Weise, die in Syrien als
Kriegsverbrechen bezeichnet wird (Bombardierung Baghdads, Einsatz von
Brand- und Streubomben), in dem dieser T. Blair nicht nur niemals
juristisch belangt wurde, sondern hochgeehrt ist und Honorare von 50 000
Dollar für halbstündige Vorträge zum Thema
"Leadership" erhält. Bei diesem Grad von Doppelmoral
haben es die Verführer mit ihrer Argumentation leicht.
Bischof Desmond Tutu sagte einmal die Teilnahme an einer Veranstaltung
ab, weil Blair dort sprechen sollte. Respekt vor diesem Mann, dessen
Moral keine Scheuklappen kennt.
Das Problem ist in allen Belangen hausgemacht.
Genau wie bei uns. Die Heranzüchtung eines erweiterten
Wählerpotentials steht hinter vielem. Das Fatale dabei ist,
daß Rot/Grün es mit ihrem jahrzehntelangen
Mutikulti-Gesülze geschafft haben, sogar die Bürgerlichen
davon abzuhalten, sich dem entgegenzustellen und sich stattdessen auf
eine einseitig definierte politische Korrektheit einzulassen. Die
fatalen Folgen zeigen sich in England und Schweden, und es steht zu
fürchten, bald auch bei uns. Noch allerdings werden Angriffe auf
unser zivilisiertes, friedliches Zusammenleben, wie etwa auf dem
Berliner Alexanderplatz, mit Gutmenschentum zugekleistert. Entscheidend
wird sein, wielange noch.
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