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FAZ.NET-Fernsehkritik
Bei Beckmann kommen die Opfer „nicht zu kurz“
raf debatte durch 68er dominiert
das jammern darüber, dass die opfer zu kurz kommen ist gerechtfertigt, aber selbst verschuldet.
die faz hat eine ganze seite interview mit herrn aust gebracht, wo sich dieser ausbreiten durfte, dass "wer die raf verstehen will, muss moby dick lesen". peinlich. das durch morde geschriebene "buch" der raf mit klassikern dern weltliteratur zu "besprechen".
aust steht in der ersten reihe derjenigen, die die raf noch am leben erhalten. indem er etwa in seinem buch von prügelnden polizisten in stammheim schreibt: ponto wird in einem absatz erledigt. und die prügelei in stammheim streckt sich über drei seiten.
anstatt aust einzuladen sollte die faz sich an butz peters halten. der hat die raf skiziert als das was sie war: aussenseiter in der 68er generation, die hinten standen und sich durch verbrechen in die erste reihe gespielt haben. grosskotzige möchtegern-revolutionäre, die die gesellschaftlichen zustände beklagten und sich nicht einmal um ihre eigenen kinder gekümmert haben. wer die raf aus diesem blickwinkel sieht, der entwickelt auch ohne blick auf die opfer abscheu vor diesen gesellen.
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