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Open Access
Forscher sind nicht normale Angestellte
Völlig an der Realität vorbei
Dieser Artikel ist an der Realität der wettbewerbsorientierten Wissenschaften (Naturwissenschaften, Informatik, Mathematik) vorbei. Er mag stimmen für provinziell orientierten Fächer wie Jura und Wirtschaftswissenschaften.
Fakten:
* Die Realität, lieber Autor, ist die, daß Artikel insbesondere in den Life Sciences nach max. 5 Jahren keine Wert mehr haben - sie sind überholt. Ein wie auch immer geartetes Recht daran, bringt nichts.
* Diese international tätigen und wettbewerbsorientierten Forscher stehen in dem härtesten Wettbewerb der Welt. Das Zitat ist alles. Durch Open Access ist man sichtbarer, rettet sich damit evtl. über existenzbedrohende Evaluationen.
* Naturwissenschaftler verdienen heutzutage genau Null Euro mit ihren Publikationen. Dafür müssen sie sich von Verlagen, die inkompetent ein paar Web-Submission-Seiten betreiben, massiv gängeln lassen und noch alle Arbeit selber machen (Satz, Grafik etc.) Durch Open Access ist eine wesentlich komfortablere und professionelle Abwicklung der Submission entstanden - Wettbewerb nützt halt dem Geschäft.
* Ich kann - danke geradezu parasitärem Verhalten einiger "Wissenschaftsverlage" nicht auf alle nötigen Publikationen zugreifen - was meiner Forschung schadet.
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