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„Totengebet“ für Bin Ladin
Erfolg vor Gericht: Islamisten dürfen in Frankfurt sprechen
Sehen wir das Positive, so schwer es auch ist, einen Haßprediger zu ertragen
Das Positve ist, dass der klare und unmissverständliche Aufruf der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen von einem Totengebt für Bin Ladin fernzubleiben, wirkt. Es handele sich um "eine provokative Instrumentalisierung eines islamischen Gebetes ... Eine solche provokative Veranstaltung kann und wird nur der Störung des sozialen Friedens in unserer Stadt Frankfurt und darüber hinaus dienen" so die IRH in Ihrem Aufruf. Da wird deutlich, dass die Veranstalter in Frankfurt die Abgedrehten sind und nicht eine Religionsgemeinschaft.
Dass eine solche Veranstaltung dennoch stattfindet, kann nur im Rückgriff auf die unbedingte Verknüpfung von Demokratie und Freiheit ertragen werden. Dann können wir froh sein, nicht in China, im Iran oder sonstwo zu leben. Unsere Meinungsfreiheit ist nur dann garantiert, wenn auch solche abgedrehten Leute sich artikulieren dürfen. Deren einzelnes Stimmrecht ist so viel Wert wie unseres.
Wie gesagt, es ist schwer zu ertragen, aber es ist Demokratie.
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