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Was wird aus dem Ehegattensplitting?
Grüne und SPD sind für die Abschaffung
Das Problem liegt woanders
Heute gibt es vielfach ein, maximal noch zwei Kinder, und dann
bitteschön frühestens mit 30, wenn die Karriere in trockenen
Tüchern ist. Oder es gibt viele Kinder, die aber dann relativ
chancenlos in immer gleichen armen Verhältnissen aufwachsen.
Da liegt das Problem, daran ändert auch keine steuerliche
Förderung etwas, und wenn sie vergoldete Kinderwagen vor die
Haustüren stellte. Wenn schon Förderung, dann nicht (nur) in
Geld, sondern in Sachwerten (Bildung, Freizeitgestaltung,
Berufsvorbereitung) für Familien, bei denen die Kinder ob ihrer
Herkunft schlechtere Chancen haben. Ein Kind dagegen, daß im
eigenen Elternhaus aufwächst, 100 Euro Taschengeld im Monat hat,
ein großes Zimmer und ein geregeltes Leben, das braucht keinerlei
Förderung durch den Staat, das ist Privatsache der Eltern.
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