Beitrag
FDP
Eklat nach Äußerung über Röslers Aussehen
Hetze auf Kosten von Meinungsfreiheit!
Ich habe mich schon auf meinem Blog über das Thema ausgelassen und
zitiere mich, auch wenn es unfein ist, selbst: "Hahn stellt eine
Frage, eine ganz gewöhnliche Frage: Akzeptiert das deutsche Volk
einen Politiker an der Spitze, der offensichtlich nicht
ausschließlich deutsche Wurzeln hat? Ist diese Frage verboten?
Sind in diesem Land überhaupt Fragen verboten?" (Quelle:
dunkelerdig) Und die Antworten erst...
Frage als Transportmittel rechtsradikalen Gedankenguts
Alles was ein Fragezeichen am Ende hat, ist nicht immer die Bekundung
einer Wissenlücke mit der Bitte um Antwort. Eine Frage kann ebenso
eine Antwort schon vorweggeben oder eine Ansicht untermauern, eben als
rhetorisches Stilmittel bzw. Suggestion. Im Hahnschen Fall ist dies
besonders eindeutig, weil er von "noch länger
akzeptieren" spricht. Er fragt nämlich nicht, ob die Deutschen
Akzeptanzprobleme mit fremdländisch aussehenden
Funktionsträgern hätten, sondern wie lange sie noch dazu
bereit sind, das zu ertragen. Hahn suggeriert also, dass die Gesamtheit
der Deutschen fremdenfeindlich sei.
Nach über 60 Jahren Entnazifizierung, Demokratisierung und
Erziehung zur Selbstreflektion wäre doch eher anzunehmen, dass
unsere Gesellschaft ein bischen aufgeschlossener geworden ist. Naja,
manche tragen den III. Reichs-Schnauzbart eben immer noch.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen