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Kurs halten in der Krise
Lieber Herr Younis, Sie haben recht!
P und S (und Lateinamerika) kenne ich von innen durch Familie, Studium
und Beruf sowie langjaehrige Aufenthalte in den Laendern. Unmittelbar
habe ich dabei mitbekommen, wie die gigantischen, hochmodernen
Infrastrukturprojekte in S und P mit EU-Geldern in Gang kamen (deshalb
hilft kein von Galbraith und Krugman gefordertes Infrastrukturprogramm
à la New Deal, weil nicht zu wenig, sondern zu viel moderne
Infrastruktur fast 30 J. lang dort gebaut wurde!!), Wohlstand,
Anspruchsdenken, Buerokratismus, Korruption wuchsen. Wenn jetzt Foristen
vom Austritt GR sprechen, so ist das zu kurz gesprungen. Folgt man deren
Logik muessten auch P, I, S, IRL, ZYP gehen. Diesen Gefallen werden sie
uns nicht tun. Unrealistisch ist es noch, dass D austritt. Doch das
genau waere das einzig Vernuenftige, trotz aller Verwerfungen, die dies
in den ersten Jahren fuer D nach sich ziehen wird. Ansonsten wird D mit
in den Abgrund gezogen. Wem hilft das? Niemanden. Oder ist das das
Sociis Malorum-Prinzip?
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