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Machtkampf in Nordrhein-Westfalen
Eine Zuschauerin mit Interesse
Trauerspiel
Der letzte Akt des Trauerspiels ist eröffnet: Für die CDU in NRW bedeutet Laschet oder Röttgen zwischen Mulitkulti- Linkslastigkeit oder grüner Ökospinnerei wählen. Beide kein Angebot an die traditionellen Stammwähler, sondern vielmehr Garanten des beschleunigten Niedergangs der einst stolzen, liberal-konservativen CDU. Gegen diese beiden, modernistischen Herren, wirkt die SPD Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, eine erfahrene Unternehmensberaterin, geradezu als Musterbeispiel bürgerlicher Solidität. Von Markt, Mittelstand und Wirtschaft versteht sie allemal mehr. Doch gerade das sind die Politikfelder, auf die es in den nächsten Jahren ankommt. Demgegenüber versucht die CDU, angeführt von Frau Merkel, dem rot-grünen Zeitgeist hinterher zu hecheln, ohne eigene Position und Standpunkt. Das Ergebnis von solch opportunistischer Beliebigkeit können wir in den allmonatlichen Tiefständen der Meinungsumfragen nachlesen. NRW ist bereits weg, in einem halben Jahr wird Baden-Württermberg "den Bach runter gehen". Spätestens dann wird diese unglückselige Kanzlerin die CDU zugrundegerichtet haben, dass es mindestens 10 Jahre des Wiederaufbaus bedarf - falls sich das überhaupt noch lohnen sollte und das Totenglöcklein nicht vernehmlich läutet.
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