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Fahpreise steigen um 3,9 Prozent
Bahn führt „Bedienzuschlag“ ein
"Service" bei der Deutschen Bahn
Seit sechs Jahren fahre ich regelmäßig zwischen Frankfurt und Berlin im ICE, mal direkt über Kassel - Wolfsburg, mal über Leipzig (mit Umsteigen in L.). Im Ganzen habe ich keine Katastrophe erlebt - ein bis zwei Stunden Verspätung war das Schlimmste. Was mir auffällt, ist, dass die Zeitdauer sich nicht verkürzt, sondern verlängert hat: mit anderen Worten, dér ICE braucht heute länger als 2002! Es wird offensichtlich nicht viel unternommen, um die Mängel der Infrastruktur zu beheben: Halte auf offener Strecke sind die Regel, nicht immer liegt es am Kabelklau durch Metalldiebe, sondern es sind die berühmten "Signalstörungen" und Reparaturen an Gleisabschnitten, die das verursachen. Genaueres erfährt man als Fahrgast bei den oft spärlichen Durchsagen nicht.
Über die Preiserhöhungen rege ich mich nicht auf - warum sollte die DB sich anders verhalten als andere Gewinnmaximieren? Nur dass man so tut, als wäre ein Herr Mehdorn ein unabwendbares Schicksal, gegen dessen Wirken nichts zu machen ist, irritiert mich: wer war es, der seinen - abgelaufenen - Vertrag verlängert hat, um seinen "Traum" vom Börsengang noch aktiv, als Bahnchef, erleben zu dürfen?
Ich finde, es gäbe Wege, diesen "Welt-Logistiker" loszuwerden.
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