Was sind schon ein paar hundert Lärmopfer, damit die BRD Europas
stärkste Nation bleibt?
So ist das halt, wenn man in Flughafennähe wohnt: Der Flughafen,
immerhin Nr. 3 in Europa, kann auch wachsen und ausgebaut werden, damit
muß man als unmittelbarer Anwohner rechnen. Auch eine neue Piste
oder geänderte Flugrouten gehören dazu! Übrigens ist
international ein Nachtflugverbot unüblich, und es bleibt jedem
überlassen, in der Einflugschneise zu wohnen oder nicht. Diese
Siedlungen sind doch allesamt, wie hier am zukünftigen BBI, nach
Errichtung des Airports entstanden, jeder Anwohner wußte, worauf
er sich einläßt. Die Kosten für Lärmschutz werden
dann den Fluggästen wie mir aufgenötigt. Typisch für
dieses Land: Man halst anderen die Kosten für den eigenen Egoismus
auf. Mit derartig wettbewerbsfeindlichen Bedingungen sieht sich Dtl.
halt bald in den Abstiegsrängen wieder, anstatt einer kleinen
Minderheit etwas Lärm zuzumuten. Natürlich will man, bei der
eigenen Urlaubsreise, möglichst früh in Malle ankommen, dann
kann ruhig auch nachts geflogen werden. Armselig!