Der Normalbürger begnügt sich ...
... für all die guten deutschen Unternehmen zu arbeiten und hofft
bei guter Ertragslage auf einen Schluck aus der Lohnpulle, und ist
empört, wenn ihm dieser verweigert wird. Der Durchschnittsmichel
hat noch nicht verstanden, dass die Firmen nicht existieren, um ihm mit
der Bereitsstellung eines Arbeitsplatzes den Tag auszufüllen,
sondern um Rendite zu erwirtschaften. Er wird sich die Augen reiben und
einsteigen, wenn der Dax fünfstellig notiert, vielleicht sogar kurz
vor dem nächsten heftigen Kursrückgang. Lieber in
"Betongold" das Geld versenken, denn da sieht man ja nicht die
täglichen Preisschwankungen in der Zeitung oder im Netz. Und
natürlich wird er klagen, dass die "Reichen" immer
reicher würden. Dass die Deutschen im Verhältnis und
durchschnittlich mit das geringste Vermögen in Europa haben, liegt
mit Verlaub auch an der geringen Aktienquote hierzulande.