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Statistik des DAAD
Auslandssemester bleiben beliebt
Bologna und Studiumin Ausland - Schummelzahlen
Was nicht mit berichtet wird: die Zeiten, die Studierende im Ausland verbringen, werden immer kürzer, so dass von einem Studium eigentlich in vielen Fällen gar nicht mehr gesprochen werden kann. Mittlerweile sind - vor "Bologna" undenkbare und vormals auch gar nicht geförderte - Kurzaufenthalte von drei Monaten in vielen Fächern die Regel. Nur noch ganz selten werden ganze Studienjahre im Ausland verbracht. Einige Universitäten im Ausland sind dazu übergegangen, spezielle Ausländer-Kurse anzubieten und ausländische Studierende dadurch regelrecht zu "kasernieren". Was da vom "Ausland" noch hängenbleibt, ist nicht viel mehr, als dass man sich mit einer fremden Verwaltung herumgeschlagen und mehrere Tage auf der Bahn verbracht hat. Außerdem wird unterschlagen, dass nunmahr - eben in den Zeiten nach "Bologna" - auch Praktika im Ausland unter die Erasmus-Förderung fallen, die mit Studium in der Regel nicht viel zu tun haben - außer, dass die Verpflichtung. Praktika zu absolvieren, vieleicht in der heimischen Studienordnung steht. Die Erfolgszahlen sind also geschummelt; alles schön geredet. In dieser Berichtsertattung vermisst man journalistsiche Sorgfaltspflicht!
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