Beitrag
Antrittsrede
Zeman als tschechischer Präsident vereidigt
Die Zeit wirds richten
Es werden bereits in einigen Dörfern Schaukästen mit alten
Photos, versehen mit deutschen Beschriftungen aufgestellt.
Mag sein, dass die rückläufigen oder fehlenden Touristenzahlen
zu einem Einlenken führen. Auch Zeman und andere Hardliner werden
nicht ohne freundschaftliche Kontakte zu den vertriebenen
Sudetendeutschen, der verbliebenen deutschen Minderheit und zum
großen Nachbarn Deutschland auskommen. Gut wäre es, wenn die
deutsche und die bayrische Regierung stärkeren Druck ausüben
würden. Wer nichts verlangt, bekommt nichts, bestärkt
tschechische Hardliner und fällt somit tschechischen Reformern in
den Rücken. andere osteuropäische Länder nähern sich
den Vertriebenen und Deutschland aus eigenen Stücken an.
Es gibt keine Rechtfertigung
Aufforderung zur Rückkehr, zweisprachige historisch korrekte
Beschilderung. Selbstverständlich in fast allen andern
Vertreibungsgebieten in Europa. 7 Jahre Fremdherrschaft, schlimm genug,
rechtfertigen keineswegs Vertreibung und Ermordung. Es gibt keinen Grund
und keine Rechtfertigung für "ethnische Säuberung",
auch wenn z.B. die Türkei und China anderer Ansicht sind. Für
Europa gilt das europäische Wertesystem. Das sollten auch
tschechischen Nationalisten bewußt sein. Immerhin sind sie seit 20
Jahren Teil davon.
Lesermeinung am Artikel lesen, beantworten und empfehlen