Ressentiments …
… gegen Bevölkerungsgruppen, Ethnien usw. gibt es immer
dann, wenn der Rest der Gesellschaft den Eindruck hat, es gehe eine
Bedrohung von diesen aus.
Das weiß man inzwischen, daher spielt man die Gefahren herunter
und leugnet die zwangsläufigen Folgen. Damit hat man scheinbar die
Bedrohung aufgelöst.
Tatsächlich aber verschiebt man die Probleme nur auf später.
Kommende Generationen werden allerdings angesichts der Flut an
Problemen, finanzieller wie gesellschaftlicher Art, nicht mehr den Luxus
besitzen, darüber zu diskutieren, wie viele der Millionen
Eingewanderten nun Teil einer Bettelmafia oder tatsächliche Bettler
seien, ob es nun Ziegeunerkönige gebe oder nicht, oder ob nun auch
Nicht-Roma (Sinti? Zigeuner?) an südosteuropäischen Gewalt-
und Drogenkartellen mitverdienten.
Mit unserer dekadenten wie selbstgerechten Sorglosigkeit, bzw.
Sorgenverdrängung und -tabuisierung, legen wir heute den Grundstein
für den offen ausgetragenen Rassismus von morgen.