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Vor der Wahl in Iran
Wächterrat will Ahmadineschad vor Gericht stellen
Machtk(r)ampf
Wenn der Kuchen kleiner wird,
werden die Verteilungskämpfe härter.
Da hilft jeder noch so kleiner Verstoß gegen sein Gesetz, und
-schwupps!- nutzt dies ein Gegner.
In einer solchen Umgebung des Misstrauens und der Anfeindung gelingt
nichts Wertvolles.
Ansonsten: Ein solches Gesetz, wie hier im Falle von Ahmadineschad
angewendet, ist durchaus sinnvoll, um Macht-Vererbung zu verhindern, da
sonst schnell eine Quasi-Dynastie entsteht. - Und? Hier verteidigen die
Mullahs ihre Quasi-Dynastie gegen eine mögliche
"weltliche" Quasi-Dynastie. - Dem Volk kann es egal sein, es
wird nicht besser, immer nur schlechter.
Wieso immer nur schlechter? Die iranische Wirtschaft wächst und gedeiht....
Durch die Steigerung der iranischen Stromproduktion ist das Land im
Stande grössere Mengen seiner Produktion in die Nachbarländer
zu exportieren. Zu den Strom-Exportkunden gehören Armenien,
Pakistan, Türkmenistan, Türkei, Azerbaijan, Irak und
Afghanistan. Allein im zweiten Quartal 2011 nahm der Strom-Export um
21,6 % zu und liegt aktuell bei 2,701 Gigawatt pro Stunde.
Ecuador hat den Bau von zwei konventionellen Krafwerken in Auftrag
gegeben hat und möchte enger mit der Islamischen Republik kooperieren.
Der Bakhtiari-Staudamm, welcher nach seiner Fertigstellung, mit einer
Höhe von 315 Meter, den Rekord als größten Bogenstaudamm
des Planeten inne haben wird, ist im Bau.
Der grösste iranische Autohersteller Iran Khodro erreicht Jahr
für Jahr neue Steigerungen der Produktionszahlen.
Die Kooperation (und der Öl-Export nach China) mit China wird immer
mehr gesteigert, ebenso mit Indien.
.
Aber darüber und vieles andere erfährt der Leser im Westen:
Nichts.
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