Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man die
Rettungsmaßnahmen für die Banken auch als die ...
... Lachnummer des Jahres bezeichnen. Die Banken, die in der 1. Reihe
der spanischen Immobilienzocker stehen, werden mit europäischem
Geld in Milliardenhöhe gerettet, während sie die
Wohnungskäufer, die auch durch die Schuld der gleichen Banken in
Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, rücksichtslos aus ihren
Wohnungen werfen. Das ist auch interessant: Die Banken werden mit
"Gemeinschaftsgeld" gerettet, aber dann dürfen sie im
Besitz der geräumten Wohnungen bleiben. Würden die Staaten so
etwas wie ein Rechtsgefühl haben, dann könnte das nur
bedeuten: Bankenhilfe nur gegen Überlassung der Wohneigentums an
die Hypothekennehmer der Banken, sofern es sich um selbstgenutztes
Wohneigentum handelt. Ansonsten dürften die Banken zweimal
abzocken. Wer jemals gesehen hat wie die Hypothekenvergabe der Banken
hier in Spanien geschehen war, bis zu 130 % des Wohnungswertes und der
war schon überhöht. So etwas ist kaum ein seriöses
Bankgeschäft. Und die Bankeigentümer gehen auch noch schadlos aus.