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Spaniens Europaminister
„Wenn Deutschland weiter so diskutiert, zerbricht die Eurozone“
Minister de Vigo trifft ins Schwarze !
Die Aufregung im FAZ-Forum ist groß und dabei ist es erst Samstag
Mittag... Dabei hat Herr de Vigo nur ausgesprochen, was auf der Hand
liegt: ein geeintes Europa ist im fundamentalen wirtschaftlichen und
politischen Interesse Deutschlands. Wer jetzt noch nicht begriffen hat,
dass der Wiederaufbau Deutschlands seit 1945, gefolgt von der
Wiedervereinigung 1989, der Einbindung Deutschlands in die
größere Völkergemeinschaft und insbesondere in die
Europas zu verdanken ist, dem fehlt jeder Sinn für historische und
wirtschaftliche Zusammenhänge. Diese Einbindung in Europa hat
sicherlich Solidaritätspflichten zur Folge und erlaubt uns,
über den Verbleib der von Deutschland stammenden Subventionen
Rechnung zu verlangen. In erster Linie ist die Einbindung Deutschlands
in Europa, in den Euro und in die Lösung der Schuldenkrise jedoch
eine Frage von ureigensten deutschen Interessen. Schluß mit den
Emotionen und den dümmlichen Überheblichkeiten. Europa ist
unsere große Chance.
Werter Herr Zeiler, wo bleiben die Fakten?
... von ureigensten deutschen Interessen ...blablabla. Diese Floskeln
haben Sie aber schon gut verinnerlicht, nun ja, wir hören sie ja
auch ständig von Merkel & Co.
Fakt ist, dass im Maschinen- und Anlagenbau, dem wichtigsten deutschen
Industriesektor, mittlerweile mehr als 60% der Exporte ins
außereuropäische Ausland, vor allem in die BRIC-Staaten,
gehen.
Und ohne unsere finanzielle Unterstützung, die zu Lasten unserer
Arbeitnehmer geht, würden die europäischen Südstaaten
noch weniger bei uns kaufen! Die handeln doch nach dem Prinzip: Herr
Wirt, geben'se mir mal 10 Euro, ich tät gern zahlen!
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