Alberne Argumente gegen die Studie: Ökonomische Blindheit
Wenn permanent geklagt wird, das Autofahren sei so teuer, die Steuern zu
hoch usw., dann ist doch wohl eine Studie sinnvoll und erforderlich zu
prüfen, welche Kosten Auto fahren
gesamtgesellchaftlich/-wirtschaftlich verursacht. Solche Berechnungen
wären auch für andere Bereiche dringend geboten, die Teile der
Gesellschaft für nützlich erachten und beanspruchen, ohne
über die gesellschaftlichen Kosten nachzudenken, z. B.
Großsportveranstaltungen ebenso wie Hundehaltung etc. etc.. Aber
scheinbar lösen solche Berichte außer Fluchttendenzen nicht
Nachdenklichkeit, nicht Reflexion aus, müßte doch
eingestanden werden, dass das eigene Verhalten, nämlich das
Autofahren, auch enorme gesellschaftliche Kosten verursacht, die von
ALLEN zu tragen sind. Völlig unbenommen ist dabei, die
"Nützlichkeit" von Autos, also der gesamtwirtschaftliche
Nutzen, denn wohl niemand bestreitet. Aber ständig nur auf den
Nutzen zu schauen, ohne die Kosten im Blick zu haben, ist
ökonomische Blindheit.