die Krise ist doch laengst irreversibel und strukturell; bereinigt um
die Staatsquoten, die ueberall
- Deutschland eingeschlossen - bei deutlich ueber 50 % des BIP liegen,
sehen wir in Wirklichkeit die Deindustrialisierung der Euro-Zone; zum
Teil schleichend, zum Teil bereits galoppierend; ein Blick auf die
Entlassungsankuendigungen der letzten 3 Tage in der BRD reicht schon:
Automotive (60.000 Zeitarbeiter weniger), Thyssen, Salzgitter ....
Schaut Euch doch einfach die Eckdaten der EU-Laender ausserhalb der
Euro-Zone an: Staatsverschuldung, Eckloehne, soziale Belastungen ....
Von assoziierten Laendern, wie der Tuerkei, rede ich erst gar nicht. Das
Ding steckt im Modder und kommt aus dem auch nicht mehr heile heraus; in
Europa produzieren 7 % der Weltbevoelkerung rund 25 % des Welt-BIP ...
verballern aber 43 % der Welt-Sozialausgaben; da hilft auch kein
Gelddrucken des Herrn Draghi ... sonst waere der Euro bald so wenig
konvertibel wie der Kuba-Peso und wir muessten das russen-Gas mit
unserem Zahngold bezahlen.