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Geschlechterrollen in der Schule
Faul, fahrig, Junge
Erst kommt der Befund, dann die Diagnose und danach die Therapie.
Da es bereits bei der Befundung zu keinem einheitlichen Bild kommt,
versagt auch die Therapie.
Es gibt Semester in der Zahnmedizin, die nur von Frauen besetzt sind.
Männer studieren das Fach kaum noch, einerseits sind die
Eingangsbedingungen sehr hoch andererseits studieren Männer mit
adäquaten Abi was anderes. Dafür gibts auch einen Strauß
von Gründen.
Übrigens wundert es doch auch nicht, dass Jungs, wenn sie nicht dem
Schülerbild eines fleißigen, artigen und leicht Belernbaren
entsprechen, die Lust am Unterricht verlieren und wenn dazu noch eine
ablehnende (ob bewußt oder unbewußt) Haltung des Padagogen
(m/w)zum eigentlich normalen aber dann auffälligen Jungen kommt.
Der Junge zieht dabei IMMER den Kürzeren. Welche Pädagogen
(m/w) schert es - es sind nur wenige. Aussage -sicher nicht zu
verallgemeinern- einer Berufsschullehrerin für Elektrotechnik:
Jungs wurden 300 Jahre bevorteilt, jetzt sind wir dran.
Und niemand tut was.
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