Beitrag
Psychologie
Was ist nur mit den Männern los?
priviligiert??
Der Autor behauptet in seinem Beitrag:
"Männer, die ab der zweiten Hälfte der sechziger Jahre in der Bundesrepublik geboren wurden, gehören zu einer der privilegiertesten sozialen Gruppen, die je auf diesem Planeten gelebt haben. "
Lange nicht mehr habe ich über ein Statement in einem sachlichen Beitrag mehr gelacht als darüber. Wenn man die mit riesigem Abstand priviligierteste Gruppe ausfindig machen will, die je auf diesem Planeten gelebt hat, dann sind es die Frauen der Bundesrepubilk, die nach Mitte der 60er geboren wurden: Im Gegensatz zu den Männern haben sie keine Diskriminierungen zu erleiden und per Förderung wird ihnen auch noch der Zucker vorn und hinten eingeblasen. Die Konsequenz: Sie jammern umso mehr, wollen Männer mit Managergehalt, aber genug Zeit für die Familie, wollen einfühlsame, romantische Männer, die wild und durchsätzungsfähig sind, wollen Karriere machen, aber ohne 60 Stunden Woche und der Möglichkeit der individuellen Entfaltung, wollen das sich Männer um die Kinder kümmern, aber im Fall der Scheidung bleiben sie natürlich bei ihnen - und sei es nur als Druckmittel. Wenn man sich als Mann hierzulande auf Ehe und Familie einlässt, dürfte man (relativ zu anderen Lebensentwürfen der jeweils gleichen Zeit) das größte Armutsrisiko haben, das es je auf diesem Planeten gegeben hat.
Welche rationalen Gründe, frage ich sie, sprechen dafür, dass sich ein Mann darauf einlässt? Da ist es allemal besser, sich zurück zu ziehen und sein Leben zu genießen.
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