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Irland
Die Krise als bestes Argument
Weniger Demokratie wagen? Wie bitte?
Das tatsächliche Problem ist doch, dass Irland beim ersten Mal nicht so abgestimmt hat, wie die Eliten es wünschten. Die Demokratie hat hier perfekt funktioniert, und ein ähnliches Ergebnis hätten wir sicher auch in vielen anderen europäischen Ländern gehabt, Deutschland eingeschlossen, wenn dort das Volk befragt worden wäre.
Nun wird mit großen Tamtam und medialem Aufwand ein zweiter Versuch gestartet, eine hochprofessionelle, durchkonzipierte Werbekampagne mit einem Ziel: "Entscheidet Euch richtig, nämlich so, wie wir es für richtig halten". Es geht also nur darum, durch selektive Information eine gewünschte Wirkung zu erzielen.
Dabei sollte das Ziel in einer Demokratie sein, die Menschen über die möglichen Alternativen zu informieren und ihnen dann die freie Wahl zu lassen. Und nicht um Meinungsmache.
Wer stattdessen jemand, wie ein Kommentator hier, die legislativen Elemente im Staat schwächen will, der hat von dem Prinzip der Demokratie wirklich überhaupt nichts verstanden. Und hat von der Wirklichkeit in der Politik, mit ihren zahlreichen lobbyistischen Verflechtungen, offensichtlich wenig Kenntnis.
Meint: w. w. w. demokratie - ist - wichtig . d. e
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